Fruchtfolge ist die zeitliche Aufeinanderfolge verschiedener Kulturpflanzen auf ein und demselben Feld. Kulturpflanzen, die lange Zeit im gleichen Feld gepflanzt werden, entziehen dem Boden über Jahre hinweg die gleichen wichtigen Pflanzennährstoffe und laugen den Boden aus.Der Boden ist müde und es breiten sich tierische Schädlinge, Pilze und Krankheitserreger aus. Die Verunkrautung nimmt zu.Der Boden sollte nachhaltig bepflanzt werden. Eine wichtige Rolle bei der Fruchtfolge spielt die Art und Weise des Anbaus. Es muss darauf geachtet werden, dass die Reihenfolge der Planzen zueinander passt. Für eine passende ReihenfolgePlanzen muss man sich nach ihren Eigenschaften richten. Diese Eigenschaften kann man in Gruppen einteilen.
Dienstag, 5. Juni 2012
Fruchtfolge
Was ist eine Fruchtfolge ?
Fruchtfolge ist die zeitliche Aufeinanderfolge verschiedener Kulturpflanzen auf ein und demselben Feld. Kulturpflanzen, die lange Zeit im gleichen Feld gepflanzt werden, entziehen dem Boden über Jahre hinweg die gleichen wichtigen Pflanzennährstoffe und laugen den Boden aus.Der Boden ist müde und es breiten sich tierische Schädlinge, Pilze und Krankheitserreger aus. Die Verunkrautung nimmt zu.Der Boden sollte nachhaltig bepflanzt werden. Eine wichtige Rolle bei der Fruchtfolge spielt die Art und Weise des Anbaus. Es muss darauf geachtet werden, dass die Reihenfolge der Planzen zueinander passt. Für eine passende ReihenfolgePlanzen muss man sich nach ihren Eigenschaften richten. Diese Eigenschaften kann man in Gruppen einteilen.

Fruchtfolge ist die zeitliche Aufeinanderfolge verschiedener Kulturpflanzen auf ein und demselben Feld. Kulturpflanzen, die lange Zeit im gleichen Feld gepflanzt werden, entziehen dem Boden über Jahre hinweg die gleichen wichtigen Pflanzennährstoffe und laugen den Boden aus.Der Boden ist müde und es breiten sich tierische Schädlinge, Pilze und Krankheitserreger aus. Die Verunkrautung nimmt zu.Der Boden sollte nachhaltig bepflanzt werden. Eine wichtige Rolle bei der Fruchtfolge spielt die Art und Weise des Anbaus. Es muss darauf geachtet werden, dass die Reihenfolge der Planzen zueinander passt. Für eine passende ReihenfolgePlanzen muss man sich nach ihren Eigenschaften richten. Diese Eigenschaften kann man in Gruppen einteilen.
Getreide und Pflanzengruppen und ihre Eigenschaften
STARKZEHRER MITTELZEHRER SCHWACHZEHRER
Kohlarten wie Zwiebeln Bohnen
Unter Starkzeheren versteht man Planzen die besonders viele Nährstoffe aus der Erde brauchen,unter Mittelzehrern versteht man Pfanzen die mittelmäßig viele Nährstoffe aus der Erde benötigen und unter Schwachzeheren versteht man planzen die kaum nährstoffe aus der Erde brauchen und in den meisten Fällen sogar noch Stickstoff und andere wichtige Dinge an den Boden zurück geben.
Am besten kann man Fruchtfolgen anhand von Beispielen erklären.
Konventioneller Landbau
Rot- Weißkohl Knoblauch Leguminosen
Wirsing Möhren Kräuter Blumenkohl Rote-bete Erbsen
Rosenkohl Fenchel
Chinakohl Salatarten Gurken Spinat Kartoffeln Schwarzwurzel Lauch Radieschen Sellerie Kohlrabi Kürbis Paprika Zucchini Melone Tomaten Rhabarber |
Unter Starkzeheren versteht man Planzen die besonders viele Nährstoffe aus der Erde brauchen,unter Mittelzehrern versteht man Pfanzen die mittelmäßig viele Nährstoffe aus der Erde benötigen und unter Schwachzeheren versteht man planzen die kaum nährstoffe aus der Erde brauchen und in den meisten Fällen sogar noch Stickstoff und andere wichtige Dinge an den Boden zurück geben.
Konventioneller Landbau
Der Konventionelle Landbau
verzichtet auf eine abwechslungsreiche Fruchtfolge,um mehr auf dem Weltmarkt gefragte Getreidesorten zu erzeugen.
Die Bodenfruchtbarkeit die dadurch stätig steigt und der Schädlingsbefall der immer mehr zunimmt wird mit chemisch-synethischen Düngemitteln und Pestiziden ausgeglichen.
Die Konventionelle Fruchtfolge besteht meistens nur aus Gerste,-Weizen,-Mais, in immer gleicher Anbaureihenfolge. In immer gleicher Anbaureihenfolge bedeutet, dass im 1.Jahr Weizen, im 2.Jahr Gerste und im 3. Jahr Mais angebaut wird, dieser Ablauf wird Jahr für Jahr wiederholt.
Manche Bauern verzichten darauf sogar ganz und bevorzugen eine immer gleichbleibende Monokultur. Der Begriff Monokultur bedeutet, dass jedes Jahr das gleiche Getreide angebaut wird.
Durch den Konventionellen Bodenanbau macht sich die Ermüdung des Bodens, lanfristig nach 10-bis 20 Jahren bemerkbar.
Bsp. 2
Kontrolliert- biologischer Anbau
Im Ökologischen Landanbau wird auf eine Abwechslungsreiche Fruchtfolge geachtet, diese liefert dem Boden den nötigen Stickstoff und laugt ihn nicht einseitig aus. Durch die Vielseitigkeit der Fruchtfolge werden Ackerbeikräuter und Schädlinge auf dauer reduziert. Die Fruchtfolge richtet sich nach Klima und Bodenverhältnissen und geht auf alte ackerbauliche Erfahrungen zurück.Einen wichtigen Bestandteil in dieser Fruchtfolge bilden wichtige Stickstoffbindende Leguminosen und Hackfrüchte. Im Optimalen fall sollte Getreide nicht öfters als 2 mal, maximal 3 mal hintereinander Angebaut werden.Wenn ein Bio-Landwirt die Fruchtfolge anlegt muss er berücksichtigen, dass er sie für mehere jahre im voraus plant um den Boden nicht Nachhaltig auszulaugen.
Hier ein Beispiel zur Fruchtfolge eine Bio-Landwirts
1.Jahr Weizen 2.Jahr Hackfrüchte ( Möhren,Rotebeete, Kartoffeln, Futterrüben,Weißkraut, Rotkraut)
3.Jahr Roggen
4.Jahr Hafer
5.Jahr Rotklee (Gründung und Viehfutter)
6.Jahr Weizen
7.Jahr Hackfrucht
8.Jahr Weizen
9.Jahr Roggen
10.Jahr Luzerne
11.Jahr Luzerne
12.Jahr. Die Abfolge beginnt von neuem
Zwei- und Dreifelderwirtschaft in der frühen Geschichte
Im Frühmittelalter und der Antike war die Zweifelderwitschaft üblich. In der Zweifelderwirtschaft wurde der Acker in zwei Hälften geteilt, die eien Hälfte des Feldes lag brach. Wenn das Feld brach liegt, bedeutet das, dass es einfach nicht bestellt wurde um den boden eine Ruhepause zu gönnen damit sich die Bodengegebenheiten wieder entspannen können. Die Dreifelderwirtschaft war seit dem Mittelalter, etwa 1100 n. Chr. in Europa weit verbreitet.Im Hochmittelalter wurde durch die Einführung neuer Geräte (Pferdeflug) das flächendeckende Dreifeldersystem eingeführt. Im Jährlichen wechsel wurde ein Acker mit dem vor dem Winter gesäten Wintergetreide Roggen und Emmer bestellt. Der zweite Acker wurde dann mit dem nach dem Winter gesäten Sommergetreide bestellt. Das dritte Feld lag für dieses Jahr brach, damit es sich erholen konnte.Durch die Dreifelder wirtschaft stieg der Ertrag der Bauern an, zudem wurden die oft ungeklärten Besitzverhältnisse geregelt. Der Anbau von Rotklee auf der Brache, der den Stickstoff gehalt des Bodens stark verbesserte steigerte die erträge im 18. Jh. nochmals.Im 19. Jh. jedoch wurde das Dreifeldersystem von der Fruchtwecheselwitschaft abgelöst und steigerte die Erträge nochmals.

Fruchtfolgen und Kunstdünger für den Langfristigen Ertrag
In der Landwirtschaft ist es sehr wichtig vorauszudenken, da wir auch noch in Hunderten von Jahren Nahrungsmittel brauchen. Jetzt stellt sich die Frage, was besser ist, Kunstdünger oder doch die alternative Fruchtwechselwirtschaft.In der "modernen" Landwitschaft wird weniger auf die Alternative Fruchtfolge als mehr auf Kunstdünger gesestzt. Kunstdünger ist keine Optimale Lösung für Nachhaltige Landwirtschaft. Oftmals ist es hilfreich in den ersten Jahren der bestellung der Felder, doch schon nach mehrer Jahren ist der Boden ausgelaugt oder übersäuert, die Pflanzen können nicht mehr wachsen.Gerade in den Ländern in denen die Hungersnot am größten ist, z.B.Entwicklungsländer ist es wichtig eine nachhaltige Landwirtschaft zu betreiben. Die nachhaltigere Methode ist die Fruchtwechselwitschaft. Da sie dem Boden nach und nach immer Ruhe gönnt und Bei der bestellung darauf geachtet wird das die Pflanzen den Boden nicht nur aussaugen sondern auch etwas zurück geben hat diese Methode mehr Erfolg. Besonders in den Entwicklungsländern, wie zum Beispiel in China ist der Boden von Natur aus sehr Sauer, dass bedeutet wenn die Bauern den Boden zusätzlich mit synthetischen Düngemitteln Düngen übersäuert der Boden vollständig und er kann nicht mehr Bepflanzt werden. Das würde bei der Fruchtfolge nicht passieren da der Boden durch die abwechslungsreiche Bepflanzung immer ausgeglichen ist. Ich denke die Nachhaltigkeit spielt eine sehr große Rolle und man sollte in Zukunft auf Fruchtwechselwirtschaft umsteigen um eine Zukunft mit weniger Hungernden zu schaffen.
Von Emelie Torres
QUELLEN:
http://www.oscorna.de/fruchtfolge.html
http://www.infofarm.de/dsd/virtual_expo/pavillon_160/sources_pavillon_160/zeit/ff_regeln.htm
http://fruchtfolge-im-garten.uwe-braunsdorf.de/
http://www.naturkost.de/basics/i1019.htm
http://www.wikipedia.de/
DLG-Buch Seite 86, 87,88, 89
Bsp. 2
Kontrolliert- biologischer Anbau
Im Ökologischen Landanbau wird auf eine Abwechslungsreiche Fruchtfolge geachtet, diese liefert dem Boden den nötigen Stickstoff und laugt ihn nicht einseitig aus. Durch die Vielseitigkeit der Fruchtfolge werden Ackerbeikräuter und Schädlinge auf dauer reduziert. Die Fruchtfolge richtet sich nach Klima und Bodenverhältnissen und geht auf alte ackerbauliche Erfahrungen zurück.Einen wichtigen Bestandteil in dieser Fruchtfolge bilden wichtige Stickstoffbindende Leguminosen und Hackfrüchte. Im Optimalen fall sollte Getreide nicht öfters als 2 mal, maximal 3 mal hintereinander Angebaut werden.Wenn ein Bio-Landwirt die Fruchtfolge anlegt muss er berücksichtigen, dass er sie für mehere jahre im voraus plant um den Boden nicht Nachhaltig auszulaugen.
Hier ein Beispiel zur Fruchtfolge eine Bio-Landwirts
1.Jahr Weizen 2.Jahr Hackfrüchte ( Möhren,Rotebeete, Kartoffeln, Futterrüben,Weißkraut, Rotkraut)
3.Jahr Roggen
4.Jahr Hafer
5.Jahr Rotklee (Gründung und Viehfutter)
6.Jahr Weizen
7.Jahr Hackfrucht
8.Jahr Weizen
9.Jahr Roggen
10.Jahr Luzerne
11.Jahr Luzerne
12.Jahr. Die Abfolge beginnt von neuem
Zwei- und Dreifelderwirtschaft in der frühen Geschichte
Im Frühmittelalter und der Antike war die Zweifelderwitschaft üblich. In der Zweifelderwirtschaft wurde der Acker in zwei Hälften geteilt, die eien Hälfte des Feldes lag brach. Wenn das Feld brach liegt, bedeutet das, dass es einfach nicht bestellt wurde um den boden eine Ruhepause zu gönnen damit sich die Bodengegebenheiten wieder entspannen können. Die Dreifelderwirtschaft war seit dem Mittelalter, etwa 1100 n. Chr. in Europa weit verbreitet.Im Hochmittelalter wurde durch die Einführung neuer Geräte (Pferdeflug) das flächendeckende Dreifeldersystem eingeführt. Im Jährlichen wechsel wurde ein Acker mit dem vor dem Winter gesäten Wintergetreide Roggen und Emmer bestellt. Der zweite Acker wurde dann mit dem nach dem Winter gesäten Sommergetreide bestellt. Das dritte Feld lag für dieses Jahr brach, damit es sich erholen konnte.Durch die Dreifelder wirtschaft stieg der Ertrag der Bauern an, zudem wurden die oft ungeklärten Besitzverhältnisse geregelt. Der Anbau von Rotklee auf der Brache, der den Stickstoff gehalt des Bodens stark verbesserte steigerte die erträge im 18. Jh. nochmals.Im 19. Jh. jedoch wurde das Dreifeldersystem von der Fruchtwecheselwitschaft abgelöst und steigerte die Erträge nochmals.
Fruchtfolgen und Kunstdünger für den Langfristigen Ertrag
In der Landwirtschaft ist es sehr wichtig vorauszudenken, da wir auch noch in Hunderten von Jahren Nahrungsmittel brauchen. Jetzt stellt sich die Frage, was besser ist, Kunstdünger oder doch die alternative Fruchtwechselwirtschaft.In der "modernen" Landwitschaft wird weniger auf die Alternative Fruchtfolge als mehr auf Kunstdünger gesestzt. Kunstdünger ist keine Optimale Lösung für Nachhaltige Landwirtschaft. Oftmals ist es hilfreich in den ersten Jahren der bestellung der Felder, doch schon nach mehrer Jahren ist der Boden ausgelaugt oder übersäuert, die Pflanzen können nicht mehr wachsen.Gerade in den Ländern in denen die Hungersnot am größten ist, z.B.Entwicklungsländer ist es wichtig eine nachhaltige Landwirtschaft zu betreiben. Die nachhaltigere Methode ist die Fruchtwechselwitschaft. Da sie dem Boden nach und nach immer Ruhe gönnt und Bei der bestellung darauf geachtet wird das die Pflanzen den Boden nicht nur aussaugen sondern auch etwas zurück geben hat diese Methode mehr Erfolg. Besonders in den Entwicklungsländern, wie zum Beispiel in China ist der Boden von Natur aus sehr Sauer, dass bedeutet wenn die Bauern den Boden zusätzlich mit synthetischen Düngemitteln Düngen übersäuert der Boden vollständig und er kann nicht mehr Bepflanzt werden. Das würde bei der Fruchtfolge nicht passieren da der Boden durch die abwechslungsreiche Bepflanzung immer ausgeglichen ist. Ich denke die Nachhaltigkeit spielt eine sehr große Rolle und man sollte in Zukunft auf Fruchtwechselwirtschaft umsteigen um eine Zukunft mit weniger Hungernden zu schaffen.
Von Emelie Torres
QUELLEN:
http://www.oscorna.de/fruchtfolge.html
http://www.infofarm.de/dsd/virtual_expo/pavillon_160/sources_pavillon_160/zeit/ff_regeln.htm
http://fruchtfolge-im-garten.uwe-braunsdorf.de/
http://www.naturkost.de/basics/i1019.htm
http://www.wikipedia.de/
DLG-Buch Seite 86, 87,88, 89
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Aufgabenstellung:
AntwortenLöschenDer Begriff Fruchtfolge ist genau zu erläutern. Zu beschreiben sind unterschiedliche Fruchtfolgen in der weltweiten Agrarwirtschaft und deren Bedeutung für den Boden/die Böden. Hierbei ist auch der geschichtliche Aspekt (Zwei-, Dreifelderwirtschaft u.a.) zu berücksichtigen. Der Vergleich zwischen Fruchtfolgen und Kunstdüngereinsatz für den langfristigen Ertrag (Nachhaltigkeit) ist anzustellen. Die genaue Angabe der Quellen ist erforderlich.
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
AntwortenLöschenIch finde deine Texte gut gelungen. Man kann gut erkennen und nachvollziehen wie die verschiedenen bepflanzungs Arten funktionieren und wie es sich im laufe der Zeit verändert hat.
AntwortenLöschenAußerdem finde ich den Teil mit dem historischen Hintergrund über die zwei- und dreifelder Wirtschaft sehr informativ da mein Blog nicht weiter auf die Geschichte des Landbaus eingeht.
Es ist ein guter Artikel den man vor meinem Artikel lesen könnte/sollte, denn ich gehe näher auf den Ökologischen Landbau ein. Vielleicht hättest du noch etwas genauer auf beide Bepflanzugsarten eingehen können.
Aber im großen und ganzem ist dir dein Blog gut gelungen!:D
Adriane Knoblauch