... im Ökosystem Boden.
| abiotische Umweltfaktoren Bildquelle: Harald Wilfer |
Hier herrscht größtenteils Dunkelheit und Windstille: Die Faktoren Licht und Wind spielen kaum eine Rolle.
Die Luft (Sauerstoff) wird knapp, wenn nicht Pflanzen und Tiere für Lüftungskanäle sorgen. Wurzeln und Regenwürmer ermöglichen den Bodenlebewesen das Atmen. Dafür ist reichlich Kohlenstoffdioxid vorhanden: Alles atmet (aus): Pflanzenwurzeln, Bodentiere und die Destruenten.
Temperatur: Relativ gleichmäßig, nur in den oberen Bodenschichten stärker schwankend. Der Boden als Rückzugsraum für wechselwarme Tiere in der Winterstarre.
Nährstoffversorgung für Produzenten: Die zahlreich im Boden vorhandenen Mineralisierer (Bakterien, z.T. Pilze) sorgen für ständigen Nachschub. Durch intensive Düngung und Schädlingsbekämpfungsmittel fehlt ihnen oft der Nachschub durch tote organische Substanz.
Wasser: Oft der begrenzende Faktor. Künstliche Bewässerung kann die Auslaugung des Bodens beschleunigen. Der Wassergehalt bestimmt auch die Nährstoffversorgung der Pflanzen.
Schadstoffe reichern sich an, werden ausgewaschen oder abgebaut. Bodenstruktur und Bodenlebewesen haben einen großen Einfluss auf die Wirkung dieses Faktors.
Schadstoffe reichern sich an, werden ausgewaschen oder abgebaut. Bodenstruktur und Bodenlebewesen haben einen großen Einfluss auf die Wirkung dieses Faktors.
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