· die Bauern aus der Umgebung treffen sich zum „Field Day“, dem landwirtschaftlichen Informationstag
· Lawrence und Joseph Odek zeigen zwei Felder
o das eine mit hüfthohen, von Motten zerfressenen und gelb-fleckigen Stauden und schrumpeligen Kolben, außerdem von Hexenkraut befallen
o das daneben mit grünen Pflanzen, gesund und hochgewachsen
· der Mais wurde aus Amerika importiert, er war
o einfacher anzubauen,
o ertragreicher und
o schmeckte besser
als das damalige Hauptnahrungsmittel Sorghum
· war jedoch anfälliger gegen
o Hexenkraut
o Motten
§ vernichten die Hälfte der Maisernte in Kenia
§ verursachen jährlich Millionen Dollar teure Ausfälle
· bei Kleinbauern entsteht ein noch schlimmerer Schaden
o haben kein Geld für Agrochemikalien
o durch einen Mangel an Ernte kein Geld für die Ausbildung ihrer Kinder
§ es entsteht ein Mangel an Nahrung
· Dr. Khan
o entdeckte Mittel gegen Maisplagen
· „Push-Pull“-Methode sorgt für
o Erfolg bei der Odek-Farm und
o den benachbarten Bauern, denen sie die Methode beibringen
· 400 Gräser werden getestet
o Motten lieben Napier
o 80% - 90% entscheiden sich für das schilfartige Wildgras
· Um ein Maisfeld herum gepflanzt -> Motten werden weg gezogen („Pull“-Teil)
· Desmodium wird zwischen die Maispflanzen gepflanzt („Push“-Teil)
o Verhindert wegschwemmen von Ackerkrume
o Düngt den Boden
o Unterdrückt Schmarotzerpflanzen
· „Push-Pull“ am Anfang mehr Arbeit
o Später fünfmal mehr Ertrag
· Bremsende Faktoren: teuer kaufen oder langwierig ziehen
· Methode wird weiter gereicht
· 1999 sollten Agrarausbilder geschult werden
o Geldmangel
· Hans Herren gründet „Biovision“
· Stephen Mugo (IRMA)
o Geld von „Novartis Stiftung für Nachhaltige Entwicklung“ (Gentechnik)
o Ökologisch riskanter Gentechnik
· In Kenia wegen „vorteilhafter politischen Situation“
· Hans Herren fordert gentechnikfreie Methoden
· der IRMA-Koordinator konzentriert sich mehr auf die wissenschaftliche Arbeit
o dort könne er mit Hilfe seines Teams vorweisen, dass er ein natürliches Insektizid (Bazillus thuringiensis) gegen Mottenlarven gefunden hat
· die Technik Bakteriengene zu verpflanzen ist bekannt
o Bt Mais steht schon seit Jahren auf den Feldern in den USA
· Hugo ist nur auf der Suche nach einer für Kenia geeigneten Maissorte
· Die dadurch entstehenden Umweltrisiken möchte er mit einer Spezialistengruppe in den Griff bekommen
· Problem: Mottenlarven werden auf die Dauer resistent gegen Bt
· Lösung: Die vielen Vorteile der Idee gleichen die Probleme aus
· "Push-Pull" überfordere die Bauern und sei unökonomisch
· Bei Bt stecke die Technologie schon in Samen, daher könnte nichts schief gehen
· Nach dem Motto: Säen, ernten, essen.
· Die Push-Pull Methode kann den Boden besser mit Stickstoff versorgen als Bt
· Presse: "Bauern können sich Gentechnik nicht leisten"
· Sogar der wohlhabendste Farmer sagt, dass nicht mal er sich diese teuren Methoden leisten könne, wie sollten dann die anderen im Stande dazu sein?
· Ode profitiert von der bisherigen Methode
· Er steht im Zwiespalt, ob er etwas verändern möchte
Mais das Gold der Mayas:
wichtigste Kulturpflanze nach Mais und Reis
- Lateinamerika: ca. Hälfte der Getreideproduktion = Mais
- Afrika = mehr als ein Drittel
- Genbanken = 50.000 Maissorten
- Genmanipulierter Mais = BT-Mais
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