Der Eichwaldhof
Die Dokumentation über den Eichwaldhof informiert über die ökologisch / biologisch dynamischen Möglichkeiten der Bodenbepflanzung. Auf dem Eichwaldhof leben inzwischen 3 Generationen. Sie bepflanzen im Jahr 120 Hektar Land und bewirten außerdem noch eine Rotviehherde von ca. 110 Tieren und 60 Mastschweine. Die Schweine leben in offenen Boxenlaufställen mit genügend Sroheinstreu. Landwirt Peter Förster hat sich für das deutsche Rotvieh entschieden, da die Milch dieser Tiere, reich an Inhaltsstoffe, wie Fett und Eiweiß ist. Diese Tiere sind sehr robust und dadurch hat der Landwirt niedrige Tierarztkosten. Die Zucht in einem Anbindestall mit Stroheinstreu, sorgt, im Gegensatz zu modernen Massenhaltungsställen ohne Stroh, für Stallmist. Er wird durch eine ordentliche Stallmistpflege entfernt und später als Dünger auf den Feldern benutzt. Dieser Mist wird zuvor aber mit Gesteinsmehl bestreut um eine bessere Mistqualität zu erhalten und den Geruch im Stall zu binden.
Die Dokumentation über den Eichwaldhof informiert über die ökologisch / biologisch dynamischen Möglichkeiten der Bodenbepflanzung. Auf dem Eichwaldhof leben inzwischen 3 Generationen. Sie bepflanzen im Jahr 120 Hektar Land und bewirten außerdem noch eine Rotviehherde von ca. 110 Tieren und 60 Mastschweine. Die Schweine leben in offenen Boxenlaufställen mit genügend Sroheinstreu. Landwirt Peter Förster hat sich für das deutsche Rotvieh entschieden, da die Milch dieser Tiere, reich an Inhaltsstoffe, wie Fett und Eiweiß ist. Diese Tiere sind sehr robust und dadurch hat der Landwirt niedrige Tierarztkosten. Die Zucht in einem Anbindestall mit Stroheinstreu, sorgt, im Gegensatz zu modernen Massenhaltungsställen ohne Stroh, für Stallmist. Er wird durch eine ordentliche Stallmistpflege entfernt und später als Dünger auf den Feldern benutzt. Dieser Mist wird zuvor aber mit Gesteinsmehl bestreut um eine bessere Mistqualität zu erhalten und den Geruch im Stall zu binden.
Rotvieh
Von den ca. 110 Rindern sind 58 Jungtiere, die im Frühjahr auf eine Wiese in den Odenwald kommen. Eine Kuh gibt im Jahr 6.000 Liter Milch, davon wird ein Teil direkt vermarktet. Der Großteil aber wird zu konventionellen Molkereien gebracht und kommt dort als Vorzugsmilch auf den Markt. Das Futter der Tiere besteht aus Hafer, Kräutern, Mineralfutter, Maissilage und Möhrentrester. Möhrentrester fällt als Abfallprodukt bei der Herstellung von Möhrensaft an. Bei einem ökologischen Unternehmen wie dem Eichwaldhof ist Maissilage nicht das ideale Futter, doch es ist billig. Der anfallende Mist aus dem Kuhstall wird gesammelt und mit Kräutern geimpft. Dies ermöglicht eine gute Kompostierung. Doch nicht die Pflanzen werden mit dem Mist gedüngt, sondern das Bodenleben. Die abgestorbenen Pflanzen und der Kot dienen als Nahrungsquelle für Kleinsttiere und Mikroorganismen. Springschwänze und Regenwürmer sind dabei die wichtigsten Humusbildner. Der Regenwurm spielt aber noch eine wichtige andere Rolle. Seine Gänge fördern die Durchlüftung des Bodens, funktionieren als Abwasserkanäle und bilden Raum für die Wurzeln der Pflanzen. Außerdem ist der Kot der Regenwürmer sehr reichhaltig an Nährstoffen für Pflanzen.
Springschwänze
Doch durch die gute Düngung des Bodens wachsen nicht nur die angebauten Pflanzen besser, sondern auch das Unkraut. Dies muss mühselig mit Handarbeit gezupft werden. Deshalb versuchen ökologische Landwirte durch den Anbau von Kleegras das Unkraut möglichst gering zu halten, um Arbeit zu sparen. Auch große Institute forschen daran das Unkraut möglichst gering zu halten dies tun sie durch langjährige Versuche von verschiedenen Anbausystemen. Außerdem forschen sie an der Nährstofferhaltung des Bodens. Weiterhin gibt es Langzeitversuche mit verschiedenen Düngern. Bei diesen Versuchen wird zum einen Stallmist als Dünger verwendet zum anderen Mineraldünger. Über einen Zeitraum von 16 Jahren hat sich gezeigt, dass beide Dünger in verschiedenen Bereichen gut eingesetzt werden können. Durch die organische Bewirtschaftung von Feldern kann nicht nur der Boden vor Schadstoffen bewahrt werden, sondern auch das Grundwasser und die Luft. Durch den natürlichen Dünger wird im Boden mehr Kohlenstoff, um Humus zu bilden, gebunden. Was dazu führt, dass weniger CO2 in unserer Luft vorhanden ist. Durch das Verbot von
Pflanzenschutzmitteln, aufwuchs fördernden Mitteln und Hormonen beim ökologischen Anbau, finden sich diese Mittel auch nicht im Grundwasser wieder.
Pflanzenschutzmitteln, aufwuchs fördernden Mitteln und Hormonen beim ökologischen Anbau, finden sich diese Mittel auch nicht im Grundwasser wieder.
Frik, Schweiz, Forschungsinstitut für Biologischen Landbau
Ein weiterer Dünger, der auf dem Eichwaldhof hergestellt und benutzt wird, ist der Hornmist. Normaler Mist wird dabei im Herbst in alte Hörner gepresst. Diese Hörner werden den Winter über vergraben. Im Frühjahr werden die Hörner dann nach dem Ausgraben entleert. In dem Mist haben sich bis dahin eine Vielzahl von Mikroorganismen gebildet. Danach kommt der Mist für ein Jahr in ein Eichenfass, dort wird ihm die ganze Feuchtigkeit entzogen. Nach diesem Jahr ist aus dem Mist ein erdiges Substrat geworden, was nun mit Regenwasser vermischt wird, bis es sich mit dem Wasser verbunden hat. Diese Flüssigkeit wir anschließend über das Feld verteilt.
Bei dem Anbau von Möhren wird das Unkraut mit einem Abflammgerät vernichtet, dies geschieht noch bevor das Möhrenkraut wächst. Dadurch werden keine Herbizide benutzt und die Handarbeit wird leicht verringert. Als organischer Dünger wird oft auch Möhrenkraut verwendet. Es wird nach dem Abmähen (geschieht noch während die Möhren im Boden stecken) einfach auf dem Feld liegen gelassen. Auch das Saatgut wird von einer biologisch dynamischen Saatgutfirma gekauft, um auch dort die Gefahr der Verunreinigung zu umgehen.
Düngemaschine
Biologische Düngung
Was versteht man Heutzutage eigentlich unter Biologischem Dünger?
Bei Biodünger handelt es sich um organischen Mehrnährstoffdünger mit Langzeitwirkung. Biodünger kann dabei zum Beispiel auf Pilzbiomasse basieren. Darüber hinaus gibt es auch so genannte organische Langzeitdünger. Inzwischen gibt es viele verschiedene Bio-Dünger die man kaufen oder auch selbst herstellen kann.
Viele Menschen bauen immer noch ihr Obst und Gemüse selbst an und verzichten dabei beim Düngen komplett auf Chemie, vielmehr wird auf so genannte Biodünger zurückgegriffen.
Und für alle diejenigen, die keinen Garten haben, um selbst anzubauen, gibt es Obst und Gemüse aus biologischem Anbau in nahezu jedem Supermarkt. Das Angebot an den so genannten Bioprodukten im Bereich Obst und Gemüse hat in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen, obwohl immer wieder Berichte von Pestizid- und Nitratrückständen gerade in diesen Produkten durch die Medien geisterten.
Doch im Gegensatz dazu gibt es immer wieder Dokumentationen und Nachrichtenberichte die dazu aufrufen etwas gegen die Verschmutzung der Umwelt zu tun.
Der Naturkreislauf ist ein geschlossenes, in sich funktionierendes System. Seit Jahrtausenden bildet das Bodenleben immer wiederkehrend neuen, nährstoffreichen Humus. Dieses Prinzip wird den Menschen immer wieder nahe gelegt, um zu zeigen das Biologischer Anbau nicht besonders aufwändig oder gar schwer ist. Nur bei der natürlichen Düngung wird der Naturkreislauf aufgegriffen und gefördert. So kann die Natur ihren gewohnten Kreislauf fortführen und profitiert zusätzlich von einer regelmäßigen Bodenverbesserung.
Denn im Gegensatz zum chemischen Dünger kräftigt der Biodünger die Pflanzen und macht sie sogar noch widerstandsfähiger gegenüber Krankheitserregern. Die Nährstoffabgabe von Biodüngern erfolgt in der Regel langsam und gleichmäßig, wodurch das Zellgewebe fest wird und man eine sehr ertragreiche Ernte bekommt.
Es gibt inzwischen viele verschiedene biologische Düngemittel für quasi alle Bereiche der Bodenbepflanzung. Ein bekanntes biologisches Düngemittel namens 'Bio Bizz', stammt aus den Niederlanden und ist die inoffizielle Nummer 1 der biologischen Dünger.
Außerdem kann man auf die ebenfalls biologischen Düngemittel 'Plagron', 'Canna Bio' und 'Hesi' zurückgreifen. Natürlich handelt es sich bei diesen Produkten um 100prozentig organische Bio-Düngemittel. Diese kann man alle online bestellen, da viele Menschen keine Möglichkeit haben Jauchen, Brühen oder Kompost selber herzustellen.
Außerdem kann man auf die ebenfalls biologischen Düngemittel 'Plagron', 'Canna Bio' und 'Hesi' zurückgreifen. Natürlich handelt es sich bei diesen Produkten um 100prozentig organische Bio-Düngemittel. Diese kann man alle online bestellen, da viele Menschen keine Möglichkeit haben Jauchen, Brühen oder Kompost selber herzustellen.
Aber auch natürliche Dünger gibt es wie zum Beispiel, oft für die Landwirtschaft genutzt, die Gülle, diese bringt jedoch einen sehr starken Geruch mit sich. Ein etwas weniger stark riechender Dünger ist da der Hornmist.
Die wichtigsten Vorteile der organischen, natürlichen Düngung:
- Zu 100 % aus natürlichen Rohstoffen
- Gesunde, gleichmäßige Pflanzenernährung
- Viele zusätzliche Spurenelemente
- Bodenverbesserung und Bodenaktivierung
- Zusätzliche Humusbildung
- keine Verbrennung und keine Überdüngung
- Sofort- und Langzeitwirkung ´
- Gesunde Pflanzenernährung
Hornmist
Durch die Demeter-Richtlinien, die jedem biologisch-dynamischem Landwirt vorgeschrieben werden, dürfen sie keine chemisch hergestellten Düngemittel verwenden. Demeter steht für die Produkte der Biologisch-Dynamischen Wirtschaftsweise. Doch inzwischen gibt es viele Biologisch-Dynamische Präparate, die zur biologischen Düngung der Landwirtschaft genutzt werden können. Es sind Naturmittel die in geringen Dosen das Bodenleben, das Wachstum und die Qualität der Pflanzen und der Tiere fördern. Jedes Präparat hat ein anderes Anwendungsgebiet, der Hornmist zum Beispiel für Feld- oder Spitzpräparate. Dieser soll die Eigenkräfte des Bodens aktivieren und dient zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit. Außerdem sorgt der Hornmist für eine stärkere Durchwurzelung des Bodens und schafft Nahrung für die Bodentiere, was die Belebung des Bodens zur Folge hat.
Der Hornmist wird wie folgt hergestellt:
Die Grundsubstanz des Hornmistes ist Kuhmist (Kuhfladen). Dieser wird in Kuhhörner gefüllt und im Boden vergraben. Über den Winter hinweg sammeln sich im Mist Kleintiere und Mikroorganismen. Im Frühjahr werden die Hörner dann wieder ausgegraben und der Mist aus ihnen entfernt. Dieser wird dann in Eichenfässer gefüllt und für ein Jahr hermetisch abgeschlossen, unter Rindenmulch gelagert. Die Eichenfässer entziehen dem Mist in einem Jahr sein ganzes Wasser. Nachdem die Fässer geöffnet wurden, sieht man, dass aus dem Mist ein erdiges Substrat geworden ist. Dieses Substrat wird dann mit Regenwasser getränkt und ungefähr eine Stunde lang ständig umgerührt. Durch das ständige wechseln der Drehrichtung wird eine gute Durchmischung erziehlt. Dieses Tränken des Substrates muss geschehen, da der Kuhmist eine Vielzahl von Mikroorganismen enthält, die prinzipiell bei feiner Verteilung über den Boden die Kleinstlebewesen anregen können. Durch eine zu hohe Konzentration des Substrates besteht ein großes Infektionsrisiko für Tier und Mensch. Weiterhin ist die Verteilung des Naturdüngers auf den Feldern in flüssiger Form einfacher. Die Substratflüssigkeit wird dabei in sogenannte Düngemaschinen gefüllt und über den Feldern verteilt.
Die Grundsubstanz des Hornmistes ist Kuhmist (Kuhfladen). Dieser wird in Kuhhörner gefüllt und im Boden vergraben. Über den Winter hinweg sammeln sich im Mist Kleintiere und Mikroorganismen. Im Frühjahr werden die Hörner dann wieder ausgegraben und der Mist aus ihnen entfernt. Dieser wird dann in Eichenfässer gefüllt und für ein Jahr hermetisch abgeschlossen, unter Rindenmulch gelagert. Die Eichenfässer entziehen dem Mist in einem Jahr sein ganzes Wasser. Nachdem die Fässer geöffnet wurden, sieht man, dass aus dem Mist ein erdiges Substrat geworden ist. Dieses Substrat wird dann mit Regenwasser getränkt und ungefähr eine Stunde lang ständig umgerührt. Durch das ständige wechseln der Drehrichtung wird eine gute Durchmischung erziehlt. Dieses Tränken des Substrates muss geschehen, da der Kuhmist eine Vielzahl von Mikroorganismen enthält, die prinzipiell bei feiner Verteilung über den Boden die Kleinstlebewesen anregen können. Durch eine zu hohe Konzentration des Substrates besteht ein großes Infektionsrisiko für Tier und Mensch. Weiterhin ist die Verteilung des Naturdüngers auf den Feldern in flüssiger Form einfacher. Die Substratflüssigkeit wird dabei in sogenannte Düngemaschinen gefüllt und über den Feldern verteilt.
Traditionelle Landwirtschaft
Die Traditionelle Landwirtschaft wurde deutlich durch die Industrialisierung
umstrukturiert. Die Städte wurden größer, immer mehr Menschen gaben die
Landwirtschaft auf und die Bevölkerung wuchs. Doch die Ernteerträge wurden nicht größer. Die Landwirte, die übrig blieben, versuchten alles, um mehr Ertrag zu haben. Es wurden neue Wege eingeschlagen und neue Technologien eingeführt.
Auf den Betrieben, die übrig blieben lebten meist mehrere Generationen zusammen und jeder half so, gut er konnte, bei der Arbeit. Bevor die ersten Maschinen eingeführt wurden, musste das Getreide noch mit Sense und Sichel geerntet werden. Anfangs konnten sich die meisten Landwirte eine solche Erntemaschine nicht leisten. Erst einige Jahre später kehrten massive Änderungen in der Landwirtschaft in Richtung Industrialisierung ein.
Ursprünglich wurden bei der traditionellen Landwirtschaft unterschiedliche Sorten an Getreide oder Gemüse angebaut. Meist wurde nebenbei noch Vieh gezüchtet und im Garten Obst angebaut. Alle Enteerträge wurden über den Hofeigenen Laden oder auf Märkten in der Stadt verkauft. Die Lieferung an große Geschäfte kam erst durch die Industrialisierung.
Die Bebauung der Felder wurde abgewechselt, damit der Boden sich wieder erholen konnte. Der künstliche Dünger kam erst später. Bis dahin wurde mit Naturstoffen wie Gülle gedüngt. Heutzutage muss jedoch so viel produziert werden, dass sich die meisten Landwirte nicht darum kümmern, welchen Dünger sie verwenden. Viele wissen auch nicht, dass natürlicher Dünger über einen langen Zeitraum hinweg besser wirkt. Weiterhin denken sie, dass natürlicher Dünger mit mehr Arbeit verbunden ist und weniger Erträge bringt.
Das Saatgut wurde vom Landwirt selbst „hergestellt“. Es wurde physikalisch gebeizt und haltbar gemacht. Somit hatte sich der Landwirt sein Saatgut für die nächste Vegetationsperiode gesichert. Durch diese Methode wurde das Saatgut robust und war weniger krankheitsanfällig. Weiterhin konnte das Saatgut auch untereinander getauscht werden. Heutzutage muss es gekauft werden. Die Regelungen des europäischen Sortenrechts greifen hier zusätzlich ein. Während bei der traditionellen Landwirtschaft etwas von allem kultiviert wurde, ist heutzutage alles mehr oder weniger spezialisiert und industrialisiert.
Durch das regeln des Staates ist die Flexibilität gegenüber jedem einzelnen Kunden nicht mehr möglich.
Bodendegradation
Als Bodendegradation bezeichnet man die Herabsetzung bzw. Verschlechterung des Bodens. Dies verursacht eine nachhaltige Veränderung oder Zerstörung seiner natürlichen Merkmale, Strukturen und Funktionen.
Degradation bei Böden ist zunächst ein natürlicher Prozess, der zum Beispiel durch Klimaveränderung ausgelöst werden kann. Oft kann eine solche Bodendegradation auch von Verwitterung, durch Wasser und Luft statt finden. Dabei wird der Boden ständig verändert. Diese Prozesse laufen aber nur in geringem Umfang und sehr langsam ab. Dadurch kann sich das Bodenleben daran anpassen.
Dies passiert ständig und führt zu keinen Schäden der Umwelt.
Allerdings es gibt auch vom Menschen ausgelöste Bodendegradation. Durch die Überwirtschaftung des Bodens wird jährlich eine Fläche von ca. 41.000 km² zerstört.
Doch unsere Böden haben eine ganz wesentliche Bedeutung für eine Vielzahl von Prozessen und Entwicklungen. Ohne einen funktionierenden Boden und der damit eingeschlossenen Mikrofauna können Ökosystemfunktionen nicht mehr garantiert werden. Auch Recycling von Nährstoffen und der Anbau von Feldfrüchten wird dadurch kaum möglich.
Als Bodendegradation bezeichnet man die Herabsetzung bzw. Verschlechterung des Bodens. Dies verursacht eine nachhaltige Veränderung oder Zerstörung seiner natürlichen Merkmale, Strukturen und Funktionen.
Degradation bei Böden ist zunächst ein natürlicher Prozess, der zum Beispiel durch Klimaveränderung ausgelöst werden kann. Oft kann eine solche Bodendegradation auch von Verwitterung, durch Wasser und Luft statt finden. Dabei wird der Boden ständig verändert. Diese Prozesse laufen aber nur in geringem Umfang und sehr langsam ab. Dadurch kann sich das Bodenleben daran anpassen.
Dies passiert ständig und führt zu keinen Schäden der Umwelt.
Allerdings es gibt auch vom Menschen ausgelöste Bodendegradation. Durch die Überwirtschaftung des Bodens wird jährlich eine Fläche von ca. 41.000 km² zerstört.
Doch unsere Böden haben eine ganz wesentliche Bedeutung für eine Vielzahl von Prozessen und Entwicklungen. Ohne einen funktionierenden Boden und der damit eingeschlossenen Mikrofauna können Ökosystemfunktionen nicht mehr garantiert werden. Auch Recycling von Nährstoffen und der Anbau von Feldfrüchten wird dadurch kaum möglich.
Die Menschen vernichten den Boden meist durch Abholzung oder Überweidung. Aber auch durch das einseitige Bepflanzen der Felder zerstört den Boden. Dadurch können sich die verbrauchten Nährstoffe nicht regenerieren. Außerdem kann der Boden versalzen, wenn die Landwirtschaft übermäßig Ackerbau betreibt und minderwertiges Wasser benutzt. Dies kann durch eine gute Entwässerung von Ackerflächen ausgeglichen werden. Doch meist wird darauf kein Wert gelegt.
Die industriellen und städtischen Abfälle, sowie die anorganischen Düngemittel verursachen ebenfalls eine Verschmutzung des Bodens. Doch nicht nur der Boden kann durch Degradation verschlechtert werden, sondern auch die Luft, zum Beispiel durch Abgase der Industrie und der Fahrzeuge.
Bodendegradation kann man grundsätzlich zwischen drei verschiedenen Formen unterscheiden:
Biologische Bodendegradation - Verwitterung durch Wasser und Luft
Chemische Bodendegradation
- Verstärkung des CO2-Gehalts der Luft
- Unfruchtbarkeit des Bodens
- Bodenversalzungà Wasseraufnahme der Pflanzen wird verhindert
- Vergiftung à Kontamination der Böden mit anorganischen und organischen Schadstoffen à Tötet Organismen und kann zur Verunreinigung des Grundwassers führen
Physikalische Bodendegradation
- Bodenverdichtungà Bodenatmung wird herabgesetzt à Keine Aufnahme von Wasser
- Bodenschwund: à Nutzung des Bodens für Landwirte nicht mehr möglich
Adriane Knoblauch
Dokumentation über den Eichwaldhof
http://www.eichwaldhof.de/unser_hof.html
http://www.demeter.de/verbraucher/ueber-uns/was-ist-demeter
http://www.weinkenner.de/weinlexikon/h/hornmist/
http://www.oekolandbau.nrw.de/fachinfo/pflanzenbau/praeparate08.php
http://de.wikipedia.org/wiki/Hornmist
http://www.forschungsring.de/arbeitsbereiche/praeparate/kurzbeschreibung-der-biologisch-dynamischen-praeparate.html
http://www.oscorna.de/duengung.html
http://www.einfach-bio.de/biologisch-duengen
http://www.bio-duenger.net/
http://www.hausgarten.net/gartenpflege/duengung/bioduenger.html
http://www.selbstversorger.de/
http://hypersoil.uni-muenster.de/0/02/02/01.htm
http://www.desertifikation.de/fakten_degradation.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Bodendegradation
http://www.demeter.de/verbraucher/ueber-uns/was-ist-demeter
http://www.weinkenner.de/weinlexikon/h/hornmist/
http://www.oekolandbau.nrw.de/fachinfo/pflanzenbau/praeparate08.php
http://de.wikipedia.org/wiki/Hornmist
http://www.forschungsring.de/arbeitsbereiche/praeparate/kurzbeschreibung-der-biologisch-dynamischen-praeparate.html
http://www.oscorna.de/duengung.html
http://www.einfach-bio.de/biologisch-duengen
http://www.bio-duenger.net/
http://www.hausgarten.net/gartenpflege/duengung/bioduenger.html
http://www.selbstversorger.de/
http://hypersoil.uni-muenster.de/0/02/02/01.htm
http://www.desertifikation.de/fakten_degradation.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Bodendegradation








Aufgabenstellung:
AntwortenLöschenAnhand des Filmes über den Eichwaldhof ist auf Anforderungen an die Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit und deren Umsetzung auf dem Eichwaldhof einzugehen. Eine knappe Inhaltsangabe des Filmes ist hierbei notwendig. Unterschiede zu traditionellen Anbaumethoden sind zu verdeutlichen. Die Probleme der Bodendegradation für die Welternährung sind darzustellen und Lösungsmöglichkeiten sind im Hinblick auf Nachhaltigkeit zu diskutieren. Die genaue Angabe der Quellen ist erforderlich.
Ich finde deinen Blogpost sehr gut.
AntwortenLöschenEr war interessant zu lesen und kein Stück langweilig.
Ps. schöne Bilder :D