Bodenblog

Montag, 14. Mai 2012

Tiergerechtheit: Herausforderung an die Tierhaltung


Kühe


INDIKATOREN FÜR TIERGERECHTHEIT

Um die Frage der artgerechten Tierhaltung klären zu können, muss mit der Biologie der Tiere angefangen werden. Das Verhalten der Tiere in einer gegebenen Haltung kann mit dem Verhalten in einem Referenzsystem verglichen werden, wodurch Aussagen über haltungsbedingte Verhaltenseinschränkungen getroffen werden können. Es muss näher untersucht werden, welche Ansprüche es an seine Umwelt hat und über welche Anpassungsfähigkeit es verfügt. Die Anpassungsfähigkeit der Tiere kann aufgrund verschiedener Indikatoren wissenschaftlich untersucht werden. Erst aufgrund dieser Indikatoren ist die Erfassung, Messung und Bewertung einer tiergerechten Haltung möglich. Zu diesen Indikatoren zählen biologische Funktionen, Empfindungen und artgemäßes Verhalten.


Selbsterstellte Grafik



Die Aufrechterhaltung der biologischen Faktoren umfasst Verletzungen, Krankheiten, physiologische Stressreaktionen, pathologische Verhaltensstörungen, sowie Leistungsmerkmale, zu welchen Wachstum, Produktion und Reproduktion zählen.
Pathologische Verhaltensstörungen werden beispielsweiße durch Verhaltenseinschränkungen der Tiere hervorgerufen. Diese wiederum entstehen, wenn die Anpassungsfähigkeit der Tiere überfordert ist.
Zu dem Indikator der Empfindung gehören Schmerz- und Frustreaktionen, sowie Verhaltensanomalien. Die Empfindungen der Tiere sind jedoch nur indirekt zugänglich, durch Analogien zwischen bestimmten physiologischen, sowie neuroanatomischen und –physiologischen Regelsystemen und Strukturen  mit denen des Menschen lassen sich jedoch Rückschlüsse auf die Empfindungen der Tiere ziehen. So können durch neue Ansätze in der Forschung neben negativen Empfindungen, auch positive Empfindungen erfasst werden.
Neben den biologischen Funktionen und der Empfindung der Tiere ist auch die Ausübung des artgemäßen Verhaltens der Tiere ein wichtiger Indikator. Dies wird beispielsweiße mit Motivationstest überprüft. Es wird die Motivation der Tiere für bestimmte Umweltressourcen abgefragt, woraufhin man erkennen kann, welche Ansprüche es an seine Umwelt hat und wie wichtig dem Tier die Umweltressourcen sind. So können unter anderem die Vorlieben der Tiere, sowie aber auch ihre natürliche Verhaltensweise erkennbar gemacht werden.
Um die Auswirkungen einer Haltung auf die Tiere zu erhalten, müssen deshalb immer mehrere Indikatoren berücksichtigt werden. Dies allein macht letztendlich eine Bewertung der Tiergerechtheit einer Haltung möglich.


Zur Bewertung der Tiergerechtheit kann man nicht mit Ja- oder Nein argumentieren, es gibt lediglich einen Bereich indem sie die Tiergerechtheit auch als mehr oder weniger tiergerecht einordnen lässt. Abhängig ist diese Einordnung auch vom jeweiligen wissenschaftlichen Erkenntnisstand, von gesellschaftspolitischen Entwicklungen, sowie letztendlich aber von den Mindestanforderungen die der Gesetzgeber vorgibt ab. Teil dieser Mindestanforderungen sind Aspekte, wie der Wirtschaftlichkeit, der Umweltwirkungen oder des Verbraucherschutzes.

In Deutschland herrschen besonders hohe Anforderungen an den Tierschutz in der Haltung landwirtschaftlicher Nutztiere. 

Das Tierschutzgesetz (§ 2) besagt:

"Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat,
1.
muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen,
2.
darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden,
3.
muss über die für eine angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung des Tieres erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen."



SIND DIESE INDIKATOREN AUSREICHEND? 

Meiner Meinung nach sind diese Indikatoren nicht ausreichend, da sie den natürlichen Lebensraum der Tiere und das darin ermöglichte Verhalten nicht ausreichend widerspiegeln.  Die Auswirkung der Haltung auf Tiere kann zwar gemessen werden, in einigen Bereichen müssen aber Fortschritte gemacht werden. Die Fortbewegung, sowie das Sozialverhalten sind stark beeinträchtig und oftmals kommt es zu Verletzungen und Schäden an Gliedmaßen und Haut. Das Sozialverhalten der Tiere ist unter anderem von der jeweiligen Gruppengröße abhängig. 


Durch unzureichendes Beschäftigungsmaterial, hohe Besatzdichte, sowie auch häufiges Umgruppieren oder hohe Futterkonkurrenz  kommt es zu Verletzungen durch Schwanzbeißen. Bei Hühnern wird die Lauffähigkeit stark eingeschränkt und stellt ein großes Problem dar, welches zu Fußballenveränderungen führen kann und je härter die Liegefläche bei Schweinen und Rindern ist, desto stärker ist das Abliege- und Aufstehverhalten beeinträchtigt. In der intensiven Bullenmast werden Bullen beispielsweise meist in engen Buchten, mit geringem Platzangebot gehalten, wodurch es oft zu Trittverletzungen oder aufgrund des harten Bodens zu Schwellungen an Gelenken kommt.


Ferkel

Deshalb ist es sehr wichtig mehr auf die Gesundheit der Tiere zu achten.
Dazu gehören z.B. lange, unverletzte Schwänze bei Schweinen oder auch die bessere Unterstützung der Fußballengesundheit bei Mastgeflügel. Im natürlichen Lebensraum der Tiere gibt es natürlich auch Gefahren und Verletzungen, welche die Tiere sich zufügen könnten, in der Tierhaltung ist das Tier allerdings vom Menschen abhängig, weshalb dieser versuchen sollte dem Tier den höchst möglichen Standard bieten zu können. Man sollte immer versuchen Fortschritte zumachen, weshalb ich finde, dass man immer weiter nach neueren und besseren Lösungen suchen sollte. Es gibt immer neue Möglichkeiten zu einer Verbesserung der Tierhaltung, da sich immer neuere Erfindungen, Erkenntnisse oder Entdeckungen hinsichtlich der Tierhaltung ergeben.



OPERATIVE EINGRIFFE & VERHALTENSÄNDERUNG 

Operative Eingriffe, wie z.B. die Kastration bei Ferkeln oder auch die gezielte Zucht zur Verhaltensänderung sind sehr fragwürdig. Durch operative Eingriffe werden den Tieren körperliche Schäden zugefügt, so werden beispielsweiße gefährdete bzw. andere Tiere gefährdende Körperteile einfach entfernt, oftmals um Behandlungskosten aus dem Weg zu gehen.
Bei Geflügel wird vom Kupieren der Flügel und Schnäbel, um das Fliegen und gegenseitige Bepicken zu verhindern, bis hin zum Amputieren der Kämme, Sporen, Zehen und Krallen bei Hähnen alles durchgeführt. Legehennen wird bereits zehn Tage vor der Geburt der Schnabel abgekniffen oder mit einem heißen Messer gekürzt.

Chirurgischen Maßnahmen sind häufig mit Stress und großen Leiden verbunden, da sie meist ohne Narkose und nicht immer fachgerecht durchgeführt werden.
Auch stellt der Schnabel von Geflügel ein sensibles und von Nerven versorgtes Tastorgan dar, dessen Beschneiden den Tieren schwere Schmerzen verursacht und zu Schwierigkeiten bei der Futteraufnahme und Gefiederpflege führt. Außerdem kann es passieren, dass die Tiere ihren Schnabel nicht mehr richtig schließen können.

Huhn
Geflügel wird darüber hinaus noch anderen Manipulationen unterworfen, z.B. die bei Legehennen vorgenommene sogenannte Zwangsmauser, die für die Tiere einen radikalen Eingriff bedeutet. In der Regel wird ihnen hierfür Zink ins Futter gemischt, um die Zeit der Erneuerung des Federkleids zu verkürzen oder in den Sommer zu verlegen, wenn die Nachfrage nach Eiern geringer ist, denn während der Erneuerung des Federkleids legen sie keine Eier. Weitere Maßnahmen sind das Anlegen von Antipick-Geräten wie Brillen, Schnabelringen oder Augenlinsen bei Legehennen, Perlhühnern oder Fasanen. 
Diese Eingriffe sind zwar nicht operativ, das Wohlbefinden des Tieres wird jedoch ebenfalls erheblich beeinträchtigt.

Andere chirurgische Eingriffe werden auch bei Ferkeln durchgeführt. Meist schon am ersten Lebenstag werden ihnen die Eckzähne heraus gekneift bzw. abschleift, sowie wenige Tage später die Schwänze gekürzt, um Gesäugeverletzungen und Schwanz- bzw. Ohrenbeissereien zuvorzukommen.
Das Schwanzkupieren wird ebenfalls bei Mastbullen durchgeführt, um Schwanzspitzennekrosen zu vermeiden. Rindvieh und Schweinen wird der Schwanz mit elastischen Gummiringen abgebunden, bis er langsam abstirbt und abfällt.
Seit einiger Zeit wird Rindvieh außerdem auch enthornt. Dieser Eingriff dient zuerst als Mittel zur Verminderung des Verletzungsrisikos für Artgenossen und Pflegepersonal bei der Laufstallhaltung, wird mittlerweile jedoch zunehmend generell durchgeführt.  Auch werden Rindern Schmerzen verursachende Metallringe durch das Zungenbändchen gezogen, um die Tiere am Zungenschlagen zu hindern.

Experten empfehlen auf die Enthornung zu verzichten, da Rinderhörner gut durchblutete und von Nerven versorgte Organe sind. Die Enthornung hat zudem auch ernste Konsequenzen für das Ranggefüge in einer Herde. So haben Kälber während und nach der Zerstörung der Hornanlage erhebliche Schmerzen. Beim Absägen der Hörner treten zudem oft starke Blutungen auf. Dieser Heilungsprozess ist sehr schmerzhaft und  kann mehrere Monate dauern.
Ähnlich problematisch sind das Kürzen der Schwänze und Abkneifen der Eckzähne bei Schweinen. Beide Eingriffe können zu schweren Verletzungen, beispielsweise zu Entzündungen der Pulpahöhle und des Zahnfleischs, führen. Mit dem Einsetzen schmerzhafter Nasenringe und Rüsselklammern bei Schweinen, will man verhindern, dass die Tiere auf der Weide die Grasnarbe zu schnell zerstören. Schmerzhaft ist auch das Kastrieren männlicher Ferkel, mit dem man die Entwicklung des markanten Ebergeruchs im Fleisch der Tiere vermeiden will. Die Kastration bei Ferkeln findet fast ausnahmslos ohne Betäubung und bei vollem Bewusstsein statt, weshalb eine Kastration mit Schmerzausschaltung bei Ferkeln angestrebt werden sollte. Allein in der Schweiz werden jährlich rund 1,35 Millionen Ferkel ohne Narkose kastriert, wobei insbesondere beim Durchtrennen des Samenstrangs starke Schmerzäußerungen zu erkennen sind. In den ersten Tagen nach dem Eingriff ist bei den Tieren außerdem eine verminderte Aktivität zu beobachten, die vermuten lässt, dass sie sich schonen wollen, um von den Wunden entstandene Schmerzen zu vermeiden. Des Weiteren wird mittels einer getrenntgeschlechtlichen Mast das Wachstumspotenzial der Jungeber ausgeschöpft und eine unabsichtige Trächtigkeit der gegen Mastende geschlechtsreif werdenden Tiere vermieden.  

Eingriffe, welche ausschließlich der einfacheren Haltung der Tiere dienen, sind gegen das Tierwohl und sollten deshalb nicht erlaubt sein. Die Ganzheit des Tieres wird zerstört und es wird zum Vorteil des Halters verändert. So stellen Schnäbel, Hörner und Schwänze nicht nur Art- und Rassemerkmale, sondern auch Bestandteile ihrer Vollkommenheit dar. Durch mehr Platzangebot und eine artgerechtere Haltung könnten solche Eingriffe überflüssig wären.



TIERWOHL-LABELS

Durch sogenannte Tierwohl-Labels sollen Verbraucher die Chance haben, die Tierhaltung zu verbessern, um unter anderem unbedenklicher und mit freierem Gewissen einkaufen gehen zu können.  
„Eine große Mehrheit der Bundesbürger würde sich beim Lebensmitteleinkauf von einem Siegel für geprüftes Tierwohl leiten lassen und sieht die Landwirte in der Hauptverantwortung für das Wohlergehen der Tiere. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer repräsentativen forsa-Umfrage unter 1.000 Deutschen ab 14 Jahren im Auftrag von Engel & Zimmermann.
Dabei sprachen sich 74 Prozent für ein entsprechendes Label aus; nur 23 Prozent wäre das Siegel nicht so wichtig, das Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner für Fleisch-, Eier- und Milchprodukte mit besonders hohem Tierschutzstandard plant. Frauen (80 Prozent) würden sich dabei mehr als Männer (68 Prozent) an der Kennzeichnung beim Einkauf orientieren.“ ( Quelle: Engel & Zimmermann AG)

Doch was genau ist ein Tierwohl-Label?

Mit der Initiative „Tierwohl-Label“ sollen Produkte tierischen Ursprungs gekennzeichnet werden, bei welchen die Tierschutzstandards weit über die gesetzlichen Vorgaben  eingehalten werden sollen. Dies soll anhand eines zweistufigen Verfahrens erfolgen und orientiert sich an den in der „Initiative Tierwohl-Label“ vereinbarten Eckpunkten. Zu diesen Eckpunkten zählt in der 1. Labelstufe eine bessere Strukturierung, mehr Platz, Beschäftigungsmöglichkeiten, das Verbot des Schwanzkupierens und der betäubungslosen Kastration bei Mastschweinen, sowie strengere Tierschutzrichtlinien für Transport und Schlachtung. 
In der 2.Labelstufe soll unter anderem Zugang zu Auslauf und Freilandhaltung garantiert werden.

Viele Verbraucher sind zwar gegen die aktuelle Tierhaltung und wollen beim Kauf von Fleisch ein gutes Gewissen haben, wollen aber in der Regel keinen höheren Preis zahlen und greifen aus Kostengründen zu Lebensmitteln aus konventioneller Haltung. 
Doch nicht jeder Verbraucher ist auf der Suche nach tierischen Produkten, denn die Zahl der Vegetarier wächst und wächst - eine fleischlose Ernährung wird immer populärer.

VEGETARISMUS

In Deutschland gibt es mehr als 6 Millionen Vegetarier und jede Woche ca. 4000 weitere Menschen die Vegetarier werden. Viele andere verzichten zum Großteil auf tierische Produkte und ersetzen beispielsweiße Fleisch durch Tofu.

Die Entscheidung zu vegetarischer Ernährung bei Verbrauchern hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab.
Hier einige Begründungen von Vegetariern:


„Ich bin Vegetarier,
weil ich nicht möchte, dass Tiere für mich getötet werden.
weil ich nicht möchte, dass Tiere für mich gequält werden.
weil ein Leben ohne Fleisch gesünder ist, wenn man seine Ernährung ausgewogen gestaltet.
weil es umweltfreundlich ist.“
( Quelle: Twitter )

„Ich lebe seit Jahrzenten fast ausschließlich vegetarisch, hauptsächlich weil ich es unmöglich finde wie industriell die Tiere gehalten und zu Tode gebracht werden.“
(Quelle: Wer-weiss-was )

„Ich bin seit über 6 Jahren Vegetarier, und habe auch 3 Jahre davon vegan gelebt.
Bei mir hat alles angefangen mit dem Film "Supersize Me", in dem sich ein Mann 4 Wochen lang nur von Fastfood ernährt hat und schon nach 2-3 Wochen so viel zugenommen hat und kurzatmig wurde, dass ein Arzt ihm abgeraten hat, das Experiment weiterzumachen. Da dachte ich "Moment mal, was machen wir hier eigentlich mit unserer Gesundheit?"
Von Stund an habe ich kein Fleisch mehr gegessen.“
(Quelle: Lovelybooks)

Gemüse
Jeder Vegetarier hat seine eigenen Gründe eine vegetarische Ernährung zu verfolgen. So stehen bei vielen Vegetariern ethische Gründe im Vordergrund. Für den eigenen Konsum soll kein Tier leiden und durch grausame Schlachtung ums Leben kommen müssen. Hinzu kommen die Ablehnung von Tiertransporten und nicht artgerechter Züchtung, Fütterung und Haltung, sowie auch die Bestürzung über Tierquälerei und Tierleid. Deshalb ist der weitverbreitetste und meistgenannte Grund unter anderem die Massentierhaltung und das Wohl der Tiere.
In der Massentierhaltung werden die Tiere teils zu tausenden in dreckigen, fensterlosen Drahtkäfigen, Buchten oder Abferkelboxen gehalten. Sie können kein artgemäßes Verhalten ausleben, keine „Familie“ großziehen und sehen bis zum Weg zum Schlachthof oftmals kein Tageslicht.
Neben den ethischen Gründen gehört in einigen Religionen bzw. religiösen Richtungen eine vegetarische Ernährung prinzipiell dazu, z.B. bei den in Indien beheimateten Jainas. Umweltbelastungen, die durch Massentierhaltungen und den Anbau von Futtermitteln entstehen, wie z.B. die Umwandlung von Regenwald und hiesigen Wäldern in Weide- und Ackerflächen, der vermehrte Einsatz von Düngemitteln oder der enorme Verbrauch von Wasser spielen für viele ebenfalls eine Rolle.  Fleischessen verursacht fast 40% mehr Treibhausgase als alle Autos, Lastwägen und Flugzeuge weltweit zusammen.
Ebenso sind für einige Vegetarier emotionale Aspekte der Hauptgrund für eine fleischlose Ernährung. Das Aussehens oder der Geschmack wird als eklig empfunden und bereitet kein positives Geschmackserlebnis.



Zu weiteren Gründen für den Vegetarismus zählen auch der Welthunger. Vegetarismus soll den Welthunger bekämpfen, da arme Länder aufgrund von Überschuldung gezwungen sind, Pflanzennahrung als Viehfutter zu verkaufen. Die Massentierhaltung braucht eine hohe Anzahl von Nahrung, um ihre Tiere versorgen zu können und importiert  60% des Futtermittels in der Tierhaltung aus Entwicklungsländern. So geht mit der Getreide- und Sojabohnenernte ein Teil der Nahrung für diese Menschen verloren und die Armut der Menschen steigt immer weiter. Es wird sogar von einer Ausbeutung der armen Länder gesprochen, sowie aber auch von einer Ausbeutung der Tiere, wie man auch am folgenden Zitat erkennen kann:

„Die Welt ist kein Machwerk, und die Tiere sind kein Fabrikat zu unserem Gebrauch. Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig."

(Arthur Schopenhauer)

Ein Großteil der Vegetarier sind der Meinung, dass Tiere nicht auf der Welt sind, um von uns Menschen gezüchtet und gegessen zu werden, sondern um friedlich mit uns zu leben.

QUELLEN:

Buch: Welternährung, DLG Verlag, 2012 ( S. 167 bis 178 )
Bilder: Alle Bilder wurden mithilfe der lizenzfreien Suchfunktion gefunden.
Quelle erscheint durch anklicken der Untertitel.





2 Kommentare:

  1. Aufgabenstellung:
    Indikatoren für Tiergerechtheit sind zu erläutern. Die Frage, ob diese ausreichend sind, ist zu diskutieren. Dabei ist der natürliche Lebensraum und das darin ermöglichte Verhalten zu berücksichtigen. Operative Eingriffe und eine gezielte Zucht auf Verhaltensänderungen zur leichteren Haltung der Tiere sind zu hinterfragen. Dabei sind Beispiele aus unterschiedlichen Nutztiergruppen zu beschreiben. Die Entscheidung zu vegetarischer Ernährung bei Verbrauchern und die Etablierung von „Tierwohl-Labels“ seitens der Erzeuger sollen als Einflussfaktor auf Änderungen in den Haltungsmethoden erläutert werden. Die genaue Angabe der Quellen ist erforderlich.

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  2. Fazit: Dein Post regt zum nachdenken an, hat mich in einigen Punkten schokiert, wie die Welt mit ihren Tieren umgeht, und die Umstände gut erklärt. Du hast dein Thema klar gegliedert und dich und gut formuliert ausgedrückt. Die Zitate, die du von diversen Seiten hast, hast du effektiv eingesetzt. Einzige Anmerkung: Du hast dich bei deinem Thema ''OPERATIVE EINGRIFFE & VERHALTENSÄNDERUNG'' öfters wiederholt. Ansonsten finde ich, dass dir deer Aufbau deines Thema und deine Erklärungen sehr gut gelungen sind. Bezüglich meines Themas ''Tropfen für Tropfen mehr Ertrag'', gibt es keinen besonderen Vergeleichspunkte. Der einzige Vergleich, den es gibt, ist dass, wenn immer mehr Menschen Vegetarier werden immer mehr Agrarlandwirtschaft für Gemüse und Obst betrieben werden muss. Die Produktion auf den Feldern steigt und somit auch der Wasserverbracuh für mehr Ertrag.
    Katrin ''Tropfen für Tropfen mehr Ertrag''

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