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| Kühe |
INDIKATOREN FÜR TIERGERECHTHEIT
Um die Frage der
artgerechten Tierhaltung klären zu können, muss mit der Biologie der Tiere
angefangen werden. Das Verhalten der Tiere in einer gegebenen Haltung kann mit
dem Verhalten in einem Referenzsystem verglichen werden, wodurch Aussagen über
haltungsbedingte Verhaltenseinschränkungen getroffen werden können. Es muss
näher untersucht werden, welche Ansprüche es an seine Umwelt hat und über
welche Anpassungsfähigkeit es verfügt. Die Anpassungsfähigkeit der Tiere kann
aufgrund verschiedener Indikatoren wissenschaftlich untersucht werden. Erst
aufgrund dieser Indikatoren ist die Erfassung, Messung und Bewertung einer
tiergerechten Haltung möglich. Zu diesen Indikatoren zählen biologische
Funktionen, Empfindungen und artgemäßes Verhalten.
Die Aufrechterhaltung der biologischen
Faktoren umfasst Verletzungen, Krankheiten, physiologische
Stressreaktionen, pathologische Verhaltensstörungen, sowie Leistungsmerkmale,
zu welchen Wachstum, Produktion und Reproduktion zählen.
Pathologische
Verhaltensstörungen werden beispielsweiße durch Verhaltenseinschränkungen der
Tiere hervorgerufen. Diese wiederum entstehen, wenn die Anpassungsfähigkeit der
Tiere überfordert ist.
Zu dem Indikator der Empfindung
gehören Schmerz- und Frustreaktionen, sowie Verhaltensanomalien. Die
Empfindungen der Tiere sind jedoch nur indirekt zugänglich, durch Analogien
zwischen bestimmten physiologischen, sowie neuroanatomischen und
–physiologischen Regelsystemen und Strukturen
mit denen des Menschen lassen sich jedoch Rückschlüsse auf die
Empfindungen der Tiere ziehen. So können durch neue Ansätze in der Forschung
neben negativen Empfindungen, auch positive Empfindungen erfasst werden.
Neben den biologischen
Funktionen und der Empfindung der Tiere ist auch die Ausübung des artgemäßen
Verhaltens der Tiere ein wichtiger Indikator. Dies wird beispielsweiße
mit Motivationstest überprüft. Es wird die Motivation der Tiere für bestimmte
Umweltressourcen abgefragt, woraufhin man erkennen kann, welche Ansprüche es an seine Umwelt hat und wie wichtig dem Tier die Umweltressourcen sind. So können unter anderem die Vorlieben der Tiere, sowie aber auch ihre natürliche Verhaltensweise erkennbar gemacht werden.
Um die Auswirkungen einer
Haltung auf die Tiere zu erhalten, müssen deshalb immer mehrere Indikatoren
berücksichtigt werden. Dies allein macht letztendlich eine Bewertung der
Tiergerechtheit einer Haltung möglich.
Zur Bewertung der Tiergerechtheit kann man nicht mit Ja- oder Nein argumentieren, es gibt lediglich einen Bereich indem sie die Tiergerechtheit auch als mehr oder weniger tiergerecht einordnen lässt. Abhängig ist diese Einordnung auch vom jeweiligen wissenschaftlichen Erkenntnisstand, von gesellschaftspolitischen Entwicklungen, sowie letztendlich aber von den Mindestanforderungen die der Gesetzgeber vorgibt ab. Teil dieser Mindestanforderungen sind Aspekte, wie der Wirtschaftlichkeit, der Umweltwirkungen oder des Verbraucherschutzes.
Zur Bewertung der Tiergerechtheit kann man nicht mit Ja- oder Nein argumentieren, es gibt lediglich einen Bereich indem sie die Tiergerechtheit auch als mehr oder weniger tiergerecht einordnen lässt. Abhängig ist diese Einordnung auch vom jeweiligen wissenschaftlichen Erkenntnisstand, von gesellschaftspolitischen Entwicklungen, sowie letztendlich aber von den Mindestanforderungen die der Gesetzgeber vorgibt ab. Teil dieser Mindestanforderungen sind Aspekte, wie der Wirtschaftlichkeit, der Umweltwirkungen oder des Verbraucherschutzes.
In Deutschland herrschen
besonders hohe Anforderungen an den Tierschutz in der Haltung
landwirtschaftlicher Nutztiere.
Das Tierschutzgesetz (§ 2)
besagt:
"Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat,
1.
muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen
entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen,
2.
darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer
Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder
Schäden zugefügt werden,
3.
muss über die für eine angemessene Ernährung, Pflege
und verhaltensgerechte Unterbringung des Tieres erforderlichen Kenntnisse und
Fähigkeiten verfügen."
SIND DIESE INDIKATOREN AUSREICHEND?
Meiner Meinung nach sind
diese Indikatoren nicht ausreichend, da sie den natürlichen Lebensraum der
Tiere und das darin ermöglichte Verhalten nicht ausreichend widerspiegeln. Die Auswirkung der Haltung auf Tiere kann
zwar gemessen werden, in einigen Bereichen müssen aber Fortschritte gemacht
werden. Die Fortbewegung, sowie das Sozialverhalten sind stark beeinträchtig
und oftmals kommt es zu Verletzungen und Schäden an Gliedmaßen und Haut. Das Sozialverhalten der Tiere ist unter anderem von der
jeweiligen Gruppengröße abhängig.
Durch unzureichendes Beschäftigungsmaterial, hohe Besatzdichte, sowie auch häufiges Umgruppieren oder hohe Futterkonkurrenz kommt es zu Verletzungen durch Schwanzbeißen. Bei Hühnern wird die Lauffähigkeit stark eingeschränkt und stellt ein großes Problem dar, welches zu Fußballenveränderungen führen kann und je härter die Liegefläche bei Schweinen und Rindern ist, desto stärker ist das Abliege- und Aufstehverhalten beeinträchtigt. In der intensiven Bullenmast werden Bullen beispielsweise meist in engen Buchten, mit geringem Platzangebot gehalten, wodurch es oft zu Trittverletzungen oder aufgrund des harten Bodens zu Schwellungen an Gelenken kommt.
Durch unzureichendes Beschäftigungsmaterial, hohe Besatzdichte, sowie auch häufiges Umgruppieren oder hohe Futterkonkurrenz kommt es zu Verletzungen durch Schwanzbeißen. Bei Hühnern wird die Lauffähigkeit stark eingeschränkt und stellt ein großes Problem dar, welches zu Fußballenveränderungen führen kann und je härter die Liegefläche bei Schweinen und Rindern ist, desto stärker ist das Abliege- und Aufstehverhalten beeinträchtigt. In der intensiven Bullenmast werden Bullen beispielsweise meist in engen Buchten, mit geringem Platzangebot gehalten, wodurch es oft zu Trittverletzungen oder aufgrund des harten Bodens zu Schwellungen an Gelenken kommt.
Dazu gehören
z.B. lange, unverletzte Schwänze bei Schweinen oder auch die bessere
Unterstützung der Fußballengesundheit bei Mastgeflügel. Im natürlichen
Lebensraum der Tiere gibt es natürlich auch Gefahren und Verletzungen, welche
die Tiere sich zufügen könnten, in der Tierhaltung ist das Tier allerdings vom Menschen
abhängig, weshalb dieser versuchen sollte dem Tier den höchst möglichen Standard
bieten zu können. Man sollte immer versuchen Fortschritte zumachen, weshalb ich
finde, dass man immer weiter nach neueren und besseren Lösungen suchen sollte. Es gibt immer neue Möglichkeiten zu einer Verbesserung der Tierhaltung, da sich immer neuere Erfindungen, Erkenntnisse oder Entdeckungen hinsichtlich der Tierhaltung ergeben.
OPERATIVE EINGRIFFE & VERHALTENSÄNDERUNG
Operative Eingriffe, wie
z.B. die Kastration bei Ferkeln oder auch die gezielte Zucht zur
Verhaltensänderung sind sehr fragwürdig. Durch operative Eingriffe werden den
Tieren körperliche Schäden zugefügt, so werden beispielsweiße gefährdete bzw.
andere Tiere gefährdende Körperteile einfach entfernt, oftmals um
Behandlungskosten aus dem Weg zu gehen.
Bei Geflügel wird vom
Kupieren der Flügel und Schnäbel, um das Fliegen und gegenseitige Bepicken zu
verhindern, bis hin zum Amputieren der Kämme, Sporen, Zehen und Krallen bei
Hähnen alles durchgeführt. Legehennen wird bereits zehn Tage vor der Geburt der
Schnabel abgekniffen oder mit einem heißen Messer gekürzt.
Chirurgischen Maßnahmen
sind häufig mit Stress und großen Leiden verbunden, da sie meist ohne Narkose
und nicht immer fachgerecht durchgeführt werden.
Auch stellt der Schnabel
von Geflügel ein sensibles und von Nerven versorgtes Tastorgan dar, dessen
Beschneiden den Tieren schwere Schmerzen verursacht und zu Schwierigkeiten bei
der Futteraufnahme und Gefiederpflege führt. Außerdem kann es passieren, dass
die Tiere ihren Schnabel nicht mehr richtig schließen können.
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| Huhn |
Diese Eingriffe sind zwar
nicht operativ, das Wohlbefinden des Tieres wird jedoch ebenfalls erheblich
beeinträchtigt.
Andere chirurgische
Eingriffe werden auch bei Ferkeln durchgeführt. Meist schon am ersten Lebenstag
werden ihnen die Eckzähne heraus gekneift bzw. abschleift, sowie wenige Tage
später die Schwänze gekürzt, um Gesäugeverletzungen und Schwanz- bzw.
Ohrenbeissereien zuvorzukommen.
Das Schwanzkupieren wird
ebenfalls bei Mastbullen durchgeführt, um Schwanzspitzennekrosen zu vermeiden.
Rindvieh und Schweinen wird der Schwanz mit elastischen Gummiringen abgebunden,
bis er langsam abstirbt und abfällt.
Seit einiger Zeit wird
Rindvieh außerdem auch enthornt. Dieser Eingriff dient zuerst als Mittel zur Verminderung des Verletzungsrisikos für Artgenossen und Pflegepersonal bei der
Laufstallhaltung, wird mittlerweile jedoch zunehmend generell
durchgeführt. Auch werden Rindern
Schmerzen verursachende Metallringe durch das Zungenbändchen gezogen, um die
Tiere am Zungenschlagen zu hindern.
Experten empfehlen auf die
Enthornung zu verzichten, da Rinderhörner gut durchblutete und von Nerven
versorgte Organe sind. Die Enthornung hat zudem auch ernste Konsequenzen für das
Ranggefüge in einer Herde. So haben Kälber während und nach der Zerstörung der
Hornanlage erhebliche Schmerzen. Beim Absägen der Hörner treten zudem
oft starke Blutungen auf. Dieser Heilungsprozess ist sehr schmerzhaft und kann mehrere Monate dauern.
Ähnlich problematisch sind
das Kürzen der Schwänze und Abkneifen der Eckzähne bei Schweinen. Beide
Eingriffe können zu schweren Verletzungen, beispielsweise zu Entzündungen der
Pulpahöhle und des Zahnfleischs, führen. Mit dem Einsetzen schmerzhafter
Nasenringe und Rüsselklammern bei Schweinen, will man verhindern, dass die
Tiere auf der Weide die Grasnarbe zu schnell zerstören. Schmerzhaft ist auch
das Kastrieren männlicher Ferkel, mit dem man die Entwicklung des markanten
Ebergeruchs im Fleisch der Tiere vermeiden will. Die Kastration bei Ferkeln
findet fast ausnahmslos ohne Betäubung und bei vollem Bewusstsein statt,
weshalb eine Kastration mit Schmerzausschaltung bei Ferkeln angestrebt werden
sollte. Allein in der Schweiz werden jährlich rund 1,35 Millionen Ferkel ohne
Narkose kastriert, wobei insbesondere beim Durchtrennen des Samenstrangs starke
Schmerzäußerungen zu erkennen sind. In den ersten Tagen nach dem Eingriff ist
bei den Tieren außerdem eine verminderte Aktivität zu beobachten, die vermuten
lässt, dass sie sich schonen wollen, um von den Wunden entstandene Schmerzen zu
vermeiden. Des Weiteren wird mittels einer getrenntgeschlechtlichen Mast das
Wachstumspotenzial der Jungeber ausgeschöpft und eine unabsichtige Trächtigkeit
der gegen Mastende geschlechtsreif werdenden Tiere vermieden.
Eingriffe, welche
ausschließlich der einfacheren Haltung der Tiere dienen, sind gegen das
Tierwohl und sollten deshalb nicht erlaubt sein. Die Ganzheit des Tieres wird
zerstört und es wird zum Vorteil des Halters verändert. So stellen Schnäbel,
Hörner und Schwänze nicht nur Art- und Rassemerkmale, sondern auch Bestandteile
ihrer Vollkommenheit dar. Durch mehr Platzangebot und eine artgerechtere Haltung
könnten solche Eingriffe überflüssig wären.
TIERWOHL-LABELS
Durch
sogenannte Tierwohl-Labels sollen
Verbraucher die Chance haben, die Tierhaltung zu verbessern, um unter anderem
unbedenklicher und mit freierem Gewissen einkaufen gehen zu können.
„Eine große Mehrheit
der Bundesbürger würde sich beim Lebensmitteleinkauf von einem Siegel für
geprüftes Tierwohl leiten lassen und sieht die Landwirte in der
Hauptverantwortung für das Wohlergehen der Tiere. Dies sind die zentralen
Ergebnisse einer repräsentativen forsa-Umfrage unter 1.000 Deutschen ab 14
Jahren im Auftrag von Engel & Zimmermann.
Dabei sprachen sich
74 Prozent für ein entsprechendes Label aus; nur 23 Prozent wäre das Siegel
nicht so wichtig, das Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner für Fleisch-,
Eier- und Milchprodukte mit besonders hohem Tierschutzstandard plant. Frauen
(80 Prozent) würden sich dabei mehr als Männer (68 Prozent) an der
Kennzeichnung beim Einkauf orientieren.“ ( Quelle: Engel & Zimmermann AG)
Doch was genau ist ein Tierwohl-Label?
Mit der Initiative „Tierwohl-Label“ sollen Produkte
tierischen Ursprungs gekennzeichnet werden, bei welchen die Tierschutzstandards
weit über die gesetzlichen Vorgaben
eingehalten werden sollen. Dies soll anhand eines zweistufigen Verfahrens
erfolgen und orientiert sich an den in der „Initiative Tierwohl-Label“
vereinbarten Eckpunkten. Zu diesen Eckpunkten zählt in der 1. Labelstufe eine
bessere Strukturierung, mehr Platz, Beschäftigungsmöglichkeiten, das Verbot des
Schwanzkupierens und der betäubungslosen Kastration bei Mastschweinen, sowie
strengere Tierschutzrichtlinien für Transport und Schlachtung.
In der 2.Labelstufe soll unter anderem Zugang zu Auslauf und Freilandhaltung garantiert werden.
In der 2.Labelstufe soll unter anderem Zugang zu Auslauf und Freilandhaltung garantiert werden.
Viele Verbraucher sind zwar gegen die aktuelle
Tierhaltung und wollen beim Kauf von Fleisch ein gutes Gewissen haben, wollen
aber in der Regel keinen höheren Preis zahlen und greifen aus Kostengründen zu
Lebensmitteln aus konventioneller Haltung.
Doch nicht jeder Verbraucher ist auf der Suche nach tierischen Produkten, denn die Zahl der Vegetarier wächst und wächst - eine fleischlose Ernährung wird immer populärer.
Doch nicht jeder Verbraucher ist auf der Suche nach tierischen Produkten, denn die Zahl der Vegetarier wächst und wächst - eine fleischlose Ernährung wird immer populärer.
VEGETARISMUS
In Deutschland gibt es mehr als 6 Millionen Vegetarier und jede Woche ca. 4000 weitere Menschen die Vegetarier werden. Viele andere verzichten zum Großteil auf tierische Produkte und ersetzen beispielsweiße Fleisch durch Tofu.
Die
Entscheidung zu vegetarischer Ernährung bei Verbrauchern hängt von vielen
verschiedenen Faktoren ab.
Hier
einige Begründungen von Vegetariern:
„Ich bin Vegetarier,
weil ich nicht möchte, dass Tiere für mich getötet
werden.
weil ich nicht möchte, dass Tiere für mich gequält
werden.
weil ein Leben ohne Fleisch gesünder ist, wenn man
seine Ernährung ausgewogen gestaltet.
weil es umweltfreundlich ist.“
( Quelle: Twitter )
„Ich lebe seit Jahrzenten fast
ausschließlich vegetarisch, hauptsächlich weil ich es unmöglich finde wie
industriell die Tiere gehalten und zu Tode gebracht werden.“
(Quelle: Wer-weiss-was )
(Quelle: Wer-weiss-was )
„Ich bin seit über 6
Jahren Vegetarier, und habe auch 3 Jahre davon vegan gelebt.
Bei mir hat alles
angefangen mit dem Film "Supersize Me", in dem sich ein Mann 4 Wochen
lang nur von Fastfood ernährt hat und schon nach 2-3 Wochen so viel zugenommen
hat und kurzatmig wurde, dass ein Arzt ihm abgeraten hat, das Experiment
weiterzumachen. Da dachte ich "Moment mal, was machen wir hier eigentlich
mit unserer Gesundheit?"
Von Stund an habe ich kein Fleisch mehr
gegessen.“
(Quelle: Lovelybooks)
(Quelle: Lovelybooks)
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| Gemüse |
In der
Massentierhaltung werden die Tiere teils zu tausenden in dreckigen, fensterlosen
Drahtkäfigen, Buchten oder Abferkelboxen gehalten. Sie können kein artgemäßes
Verhalten ausleben, keine „Familie“ großziehen und sehen bis zum Weg zum
Schlachthof oftmals kein Tageslicht.
Neben
den ethischen Gründen gehört in einigen Religionen bzw. religiösen Richtungen
eine vegetarische Ernährung prinzipiell dazu, z.B. bei den in Indien
beheimateten Jainas. Umweltbelastungen, die durch Massentierhaltungen und den
Anbau von Futtermitteln entstehen, wie z.B. die Umwandlung von Regenwald und
hiesigen Wäldern in Weide- und Ackerflächen, der vermehrte Einsatz von
Düngemitteln oder der enorme Verbrauch von Wasser spielen für viele ebenfalls
eine Rolle. Fleischessen verursacht fast 40% mehr Treibhausgase
als alle Autos, Lastwägen und Flugzeuge weltweit zusammen.
Ebenso sind
für einige Vegetarier emotionale Aspekte der Hauptgrund für eine fleischlose
Ernährung. Das Aussehens oder der Geschmack wird als eklig empfunden und
bereitet kein positives Geschmackserlebnis.
Zu weiteren Gründen für den Vegetarismus zählen auch der
Welthunger. Vegetarismus soll den Welthunger bekämpfen, da arme Länder aufgrund
von Überschuldung gezwungen sind, Pflanzennahrung als Viehfutter zu verkaufen.
Die Massentierhaltung braucht eine hohe Anzahl von Nahrung, um ihre Tiere
versorgen zu können und importiert 60%
des Futtermittels in der Tierhaltung aus Entwicklungsländern. So geht mit der
Getreide- und Sojabohnenernte ein Teil der Nahrung für diese Menschen verloren
und die Armut der Menschen steigt immer weiter. Es wird sogar von einer
Ausbeutung der armen Länder gesprochen, sowie aber auch von einer Ausbeutung
der Tiere, wie man auch am folgenden Zitat erkennen kann:
„Die Welt
ist kein Machwerk, und die Tiere sind kein Fabrikat zu unserem Gebrauch. Nicht
Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig."
(Arthur
Schopenhauer)
Ein Großteil der Vegetarier sind der Meinung, dass
Tiere nicht auf der Welt sind, um von uns Menschen gezüchtet und gegessen zu
werden, sondern um friedlich mit uns zu leben.
QUELLEN:
Buch: Welternährung, DLG Verlag, 2012 ( S. 167 bis 178 )
Bilder: Alle Bilder wurden mithilfe der lizenzfreien Suchfunktion gefunden.
Quelle erscheint durch anklicken der Untertitel.
http://www.freiheit-fuer-tiere.de/zeitschriftausgaben/ausgabe207/lifestyletierelebenlassen/vegetarismusgegendenwelthunger.html
http://unserekorruptewelt.wordpress.com/2009/12/22/massentierhaltung-und-globalisation-weltweite-tierqualerei-und-steigende-armut/
http://weltfreigeist.jimdo.com/tiere/ausbeutung/
Bilder: Alle Bilder wurden mithilfe der lizenzfreien Suchfunktion gefunden.
Quelle erscheint durch anklicken der Untertitel.
http://unserekorruptewelt.wordpress.com/2009/12/22/massentierhaltung-und-globalisation-weltweite-tierqualerei-und-steigende-armut/
http://weltfreigeist.jimdo.com/tiere/ausbeutung/






Aufgabenstellung:
AntwortenLöschenIndikatoren für Tiergerechtheit sind zu erläutern. Die Frage, ob diese ausreichend sind, ist zu diskutieren. Dabei ist der natürliche Lebensraum und das darin ermöglichte Verhalten zu berücksichtigen. Operative Eingriffe und eine gezielte Zucht auf Verhaltensänderungen zur leichteren Haltung der Tiere sind zu hinterfragen. Dabei sind Beispiele aus unterschiedlichen Nutztiergruppen zu beschreiben. Die Entscheidung zu vegetarischer Ernährung bei Verbrauchern und die Etablierung von „Tierwohl-Labels“ seitens der Erzeuger sollen als Einflussfaktor auf Änderungen in den Haltungsmethoden erläutert werden. Die genaue Angabe der Quellen ist erforderlich.
Fazit: Dein Post regt zum nachdenken an, hat mich in einigen Punkten schokiert, wie die Welt mit ihren Tieren umgeht, und die Umstände gut erklärt. Du hast dein Thema klar gegliedert und dich und gut formuliert ausgedrückt. Die Zitate, die du von diversen Seiten hast, hast du effektiv eingesetzt. Einzige Anmerkung: Du hast dich bei deinem Thema ''OPERATIVE EINGRIFFE & VERHALTENSÄNDERUNG'' öfters wiederholt. Ansonsten finde ich, dass dir deer Aufbau deines Thema und deine Erklärungen sehr gut gelungen sind. Bezüglich meines Themas ''Tropfen für Tropfen mehr Ertrag'', gibt es keinen besonderen Vergeleichspunkte. Der einzige Vergleich, den es gibt, ist dass, wenn immer mehr Menschen Vegetarier werden immer mehr Agrarlandwirtschaft für Gemüse und Obst betrieben werden muss. Die Produktion auf den Feldern steigt und somit auch der Wasserverbracuh für mehr Ertrag.
AntwortenLöschenKatrin ''Tropfen für Tropfen mehr Ertrag''